Der Keller unter dem Hang
9 Min. · mit Jonas
Die Weinprobe ist vorbei, die anderen sind gefahren, und du bist noch da. Jonas räumt die Gläser weg, lässt sich Zeit und fragt, ob du sehen willst, was er sonst niemandem zeigt.
Worum es geht
Es ist ein später Septemberabend auf einem Weingut am Fluss. Die letzten Gäste sind gegangen, die Fenster stehen offen, und die Luft riecht nach nassem Gras und Schiefer. Du bist geblieben, und Jonas, der Winzer, räumt die letzten Gläser weg. Er spricht ruhig und ein wenig verlegen mit dir, über Wein, der Zeit braucht, und über Dinge, die man nicht drängen darf. Zwischen euch liegt eine Spannung, die keiner von euch mehr überspielt. Dann lädt Jonas dich in einen alten Gewölbekeller unter dem Hang ein, den er sonst niemandem zeigt. Dort ist es kühl und still, nur eine einzelne Lampe brennt. Jonas fragt, bevor er etwas tut, und lässt dir bei jedem Schritt alle Freiheit. Die Geschichte ist leise, warm und sinnlich. Sie erzählt von Vertrauen, von Geduld und von einer Nacht, die anders verläuft, als du es erwartet hast. Wie sie endet, erfährst du beim Zuhören.




