GeschichtenNur duFigurenAnmelden

Nur für Erwachsene. Texte, Stimmen und Bilder auf Novellotte sind von KI erzeugt und von Menschen geprüft: Jede Geschichte, jede Stimme und jede Aufnahme der Bibliothek hat jemand angehört, bevor sie erscheint. Alle Figuren sind erfunden und erwachsen.

  • Erotische Geschichten
  • Erotik zum Hören
  • Für Frauen
  • Zum Einschlafen
  • Nur du
  • Anbieter im Vergleich
  • Erotische Geschichten im Hotel
  • Erotische Geschichten auf Reisen
  • Erotische Geschichten mit Fremden
  • Erotische Geschichten zu dritt
  • Erotische Geschichten mit zwei Frauen
  • Erotische Geschichten, ganz langsam
Über NovellotteAls AppInhaltsregelnImpressumDatenschutzNutzungsbedingungenWiderruf
Cover von „Nach der Nachtschicht“

Hörprobe

0:00
  1. Erotische Geschichten
  2. ›Ganz langsam
  3. ›Nach der Nachtschicht

Nach der Nachtschicht

8 Min. · mit Kian

Nur du PrickelndGanz langsamLob & ZuwendungSeit Jahren ein PaarAm TagZu Hause

Halb acht, graues Licht hinter dem Vorhang, und Kian kommt von der Nachtschicht nach Hause, müde und viel zu wach zum Schlafen. Er bringt dir Kaffee ans Bett, erzählt ein bisschen von seiner Nacht und hat nur noch einen Wunsch: bei dir zu sein.

Merken

Worum es geht

Es ist früh am Morgen, draussen fährt die erste Strassenbahn, und im Schlafzimmer liegt noch die Nacht. Kian kommt von der Nachtschicht im Krankenhaus nach Hause, müde, mit kalten Händen und mit zwei Tassen Kaffee. Er setzt sich zu dir ans Bett und erzählt dir leise, was er in den Stunden unter dem kalten Licht erlebt hat: von den piependen Monitoren, vom gelben Flurlicht und von einer alten Dame, die ihm um vier Uhr morgens von ihrem Garten erzählt hat. Dabei merkt er, wie sehr er an dich gedacht hat, an dein Summen, an die geklaute Decke, an deinen verschluckten Namen im Halbschlaf. Zwischen euch wächst eine ruhige, warme Nähe. Er fragt, bevor er etwas tut, und hört auf deine Antworten. Was dann geschieht, bleibt eure Sache, und der Kaffee wird dabei kalt. Am Ende steht ein Satz, den Kian dir schon lange sagen wollte. Eine zärtliche, verschlafene Geschichte über Ankommen, Vertrauen und das Glück, nach einer langen Nacht jemanden zu haben, der bleibt.

Die ganze Geschichte wartet.

Diese Geschichte hörst du kostenlos, sobald du ein Konto hast. Dafür brauchst du nur deine E-Mail-Adresse.

Konto anlegen oder anmelden

Kapitel

  1. IKaffee ans Bett0:00
  2. IIUnter der Decke1:52
  3. IIIGraues Licht4:00
  4. IVBleib noch6:02

Die Stimmen

  • KianKrankenpfleger auf der Intensivstation. Nach der Nachtschicht wach genug für alles.

Leseprobe

I

Kaffee ans Bett

Hey. Bist du wach? Ich wollte leise sein, aber die Schlüssel sind mir in die Schale gefallen. Hast du es gehört? Dieses Klirren, wie eine kleine Glocke.

Bleib liegen. Ich bin gleich bei dir. Die Kaffeemaschine braucht noch einen Moment. Hörst du sie gurgeln? Klingt, als würde sie auch gerade erst aufwachen.

So. Zwei Tassen. Eine für dich, eine für mich. Ich setz mich hier auf die Kante, ja? Vorsicht, sie ist heiss. Nimm sie mit beiden Händen.

... Du blinzelst mich an. Ich weiss. Ich seh aus wie jemand, der die ganze Nacht unter kaltem Licht gestanden hat. Hab ich ja auch.

Es war ruhig heute. Also, ruhig für uns. Die Monitore piepen trotzdem die ganze Zeit. So ein Ton, den hab ich noch im Ohr, wenn ich längst draussen bin.

Und um vier Uhr morgens hat mir eine alte Dame von ihrem Garten erzählt. Sie konnte nicht schlafen. Sie hat mir genau erklärt, wo die Bohnen stehen und wo die Rosen, und dass jeden Morgen eine Amsel auf dem Zaun sitzt. Ich hab mich zu ihr gesetzt und zugehört. Ich glaub, das war der schönste Teil der Nacht.

Auf dem Flur war das Licht dann so gelb und still. Und da hab ich gedacht... Warte. Was hab ich gedacht?

Siehst du. Ich bin zu müde zum Reden. Und trotzdem hör ich nicht auf. Du lachst über mich. Darfst du.

Trink ruhig. Ich will nur kurz zusehen, wie du die Tasse hältst und langsam warm wirst.

Draussen wird es hell. Die Strassenbahn fährt schon, man hört sie unten an der Ecke quietschen. Und hier drin ist noch ein bisschen Nacht. Deine Nacht. Ich mag das.

Mir fallen gleich die Augen zu. Gib mir deine Tasse. Ich stell sie neben meine, hier auf den Nachttisch.

Darf ich mich zu dir legen? Nur liegen. Du musst nichts sagen, wenn du nicht willst. Nick einfach.

... Ich warte.

II

Unter der Decke

Du nickst. Danke. Ich zieh nur schnell die Jacke aus und den Pulli. Rutsch ein Stück.

So. Unter die Decke. Oh, ist das warm hier. Du hast die ganze Wärme für dich behalten.

... Du zuckst zusammen. Entschuldige! Meine Hände. Die sind noch kalt von draussen. Ich halt sie still, ja? Gleich sind sie warm.

Darf ich dich von hinten halten? ... Ja? Gut. Komm her.

Genau so. Dein Rücken an mir. Ich atme dir in den Nacken, merkst du? Kitzelt das? Ich hör schon auf. Oder nein. Ich hör nicht auf.

Hörst du die Heizung? Dieses Ticken. Als würde sie mitzählen. Und unten im Hof klappert ein Fahrrad über die Steine. Irgendwer fährt jetzt zur Arbeit. Wir nicht.

Soll ich dir was verraten? Ich hab heute Nacht an dich gedacht. Nicht einfach so. Ganz genau.

Wie du morgens summst, wenn du denkst, dass dich keiner hört. Immer dieselben drei Töne, nie das ganze Lied.

Wie du die Decke klaust, ganz langsam, Stück für Stück, und dann behauptest, das warst du nicht.

Und wie du meinen Namen sagst, wenn du halb schläfst. Ein bisschen verschluckt. Den hab ich um drei Uhr gehört, zwischen zwei Infusionen. In meinem Kopf. Ich musste lächeln, und keiner wusste, warum.

Das sind kleine Dinge. Die kennt nur ich. Und ich mein jedes Wort, hörst du?

... Du bewegst dich. Du drehst dich um. Hey. Da bist du.

Deine Nase ist ganz nah an meiner. Du riechst nach Schlaf und nach Kissen.

Darf ich dich küssen? Du kannst auch nein sagen. Ich bleib dann einfach so liegen.

... Ja? Ich hab's gehört.

...

So langsam. Ganz verschlafen. Deine Lippen sind warm, meine noch ein bisschen kalt. Das gleicht sich aus.

Noch einmal? ...

Mhm. Du lächelst in den Kuss. Ich spür das.

Noch einmal. Und noch einmal. Wir haben Zeit.

Hier geht es erst los.

Diese Geschichte hörst du kostenlos, sobald du ein Konto hast. Dafür brauchst du nur deine E-Mail-Adresse.

Konto anlegen oder anmelden

Ähnliche Geschichten

  • Cover von „Der Keller unter dem Hang“

    Der Keller unter dem Hang

    9 Min. · Jonas

    Explizit · Ganz langsam

    Die Weinprobe ist vorbei, die anderen sind gefahren, und du bist noch da. Jonas räumt die Gläser weg, lässt sich Zeit und fragt, ob du sehen willst, was er sonst niemandem zeigt.

  • Cover von „Freitags fliegt die Sicherung“

    Freitags fliegt die Sicherung

    8 Min. · Leon

    Explizit · Sie führt

    Leon soll nur die Sicherung im Flur prüfen, aber er schaut dich öfter an als den Kasten, und du merkst es. An diesem hellen Freitagnachmittag entscheidest du, dass er heute nicht nur die Leitung reparieren wird.

  • Cover von „Nachtzug nach Venedig“

    Nachtzug nach Venedig

    9 Min. · Daniel

    Explizit · Leise sein müssen

    Ein schmales Schlafwagenabteil, ein Fremder mit einer Geige und eine Nacht, in der keiner von euch schlafen kann. Alles, was er dir sagt, flüstert er, denn die Wände sind dünn und der Zug ist voller Ohren.

  • Alle Geschichten: Ganz langsam